Warum spielt der Mensch?

Familie von Neuhaus ist eine Spielerfamilie: sie verbringen viel Freizeit im Ali Baba Spieletreff, zu Hause am großen Spiele-Tisch, fahren auf Spiele-Wochenenden und die Eltern haben sich als Paar einst beim Spielen gefunden.

Warum wir spielen?

Eine Ausstellung im Spielzeugmuseum geht auch dieser Frage nach – die Antworten sind so vielfältig wie die Menschen selbst

 

Mensch ärgere Dich nicht! Schach. Schafkopf. Boccia. Was soll das? Warum spielt der Mensch, verwendet seine freie Zeit so gern aufs lustvolle sich Ausprobieren am Gegner, an Regeln und Heraus­forderungen? Antworten auf eine Frage, die ins Zentrum unseres Daseins führt.

Warum spielst Du? Wenn man sich gesprächsweise mit dieser Frage beschäftigt, erfährt man früh zweierlei. Die einen sagen: „Das möchte ich auch gern wissen“ – denn sie können weder mit Familien-Brettspiel, mit Schach, Schafkopf, Würfeln … etwas anfangen. „Zeitver­schwendung“, sagte kopfschüttelnd eine von über 100 Befragten für die Ausstellung „Nürnberg hat das Zeug zum Spielen“, die ab dem 16. November im Spielzeugmuseum gezeigt wird. „Das hält mich von Dingen ab, die ich viel lieber tu: Lesen, Kino, Musik hören…“ Die anderen, oft leiden­schaft­liche Spieler – geben 1001 Antworten. So kann man sagen: Spielen rührt durchaus an die Urgründe des Menschen – aber der individuelle Antrieb ist so unterschiedlich wie der Mensch selbst.

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Live-Reporting von der NürnbergMesse

BrauBeviale 2018 und Street Food Convention (SFC) 2018

Zwei Messen, ein Auftritt: Das sind besondere Aufträge und spannende Aufgaben.
Messegeschehen live. Pulsierendes Leben. Internationale Gäste und Vortragsreihen. Diskussionen mit hochgradigen Experten.

Der Auftrag: Zuhören, reporten, neugierig sein, Fragen stellen. Textlich aufbereiten. Schnell liefern.

Der Zweck: Qualifizierte, wertende Information des Messemanagements. Stimmungsbilder. Unterstützung der Pressearbeit.

? Demnächst: Live Blogging ?

Vielen Dank an die MesseNürnberg für das Vertrauen, nun schon im dritten Jahr (SFC) und erstmals auf der BrauBeviale.

 

SFC 2018: Klaus Wünsch, KW mit US-Street Food-Legende
Matt Geller, Diskurs  _ by Ute Wünsch

Hanni Rützler, Keynote, BrauBeviale 2018 _ by Frank Boxler


Alexander Schwab, Marketingleiter Pyraser Brauerei.
Impulsvortrag SFC 2018 _ by Peter Budig

Aufmacherfoto BrauBeviale: by Thomas Geiger
Vortragsfoto BrauBeviale: by Frank Boxler
Fotos SFC: by Ute Wünsch

Vielen Dank für die Nutzung der Fotos.

IHRE KINDER Star Ernst Schultz zum 75.

Die Nürnberger Deutschrocklegende, die ein wenig zu früh dran war

Ernst Schultz zum 75. Geburtstag am 3. Oktober

 

Man darf ja immer ein bisschen träumen: Wenn man also selbst 75 Jahre alt würde, wäre ein leidlich erfolgreicher Rockmusiker gewesen, mit allem was dazu gehört, würde immer noch über 20 Konzerte im Jahr geben und gut aussehend aufrecht dasitzen, seine Gitarren spielen, Neues ersinnen, einigermaßen zufrieden sein, dann wäre es richtig gut gelaufen. Herzlichen Glückwunsch also, Ernst Schultz, zum 75. am 3. Oktober.

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Roofer in Franken

Rooferglück: 100 Prozent für den Kick

Die internationale Rooferszene feiert ihre Abenteurer wie Popstars. Die fränkischen Nachahmer backen kleinere Brötchen und sind auf der Suche nach dem großen Kick

Die erste Antwort auf die Suchanfrage nach fränkischen Höhenjunkies im Forum der unspektakulären deutschen Roofer Plattform( http://roofing-community.de) erreicht das Postfach etwa eine Woche nach dem Posting: Hey wir ham gehört dass du roofer suchst? Sind eine aufstrebende Crew aus ganz Franken und Teilen der Oberpfalz. Es gibt n paar Videos von uns aber erst nachdem wir uns sicher sind das du kein Bulle bist! – Aber Diskretion ist das wichtigste!“

Wow. Ein Hauch von geheimer Investigation liegt in der Luft.

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Kaiserburg

Foto: Tourismuszentrale Nürnberg © Uwe Niklas

Die Nürnberger Kaiserburg und ihr neues Museum

Von der Reisestation der Kaiser zum Wahrzeichen der Region

Nürnbergs Kaiserburg war nie ein echtes Zuhause. Sie diente dem jeweiligen Reichsoberhaupt als repräsentative Residenz auf Zeit. Heute ist sie das Wahrzeichen der Metropolregion Nürnberg.

Ein Donnerstag im August auf der „Freiung“ der Kaiserburg, jenem legendären Platz, der im Mittelalter Verfolgten eine Art Asyl gewährte, das Recht Zeugen anzurufen und seinen „Fall“ vorzutragen. Der Ausblick über die Mauer hinab auf die Stadt ist legendär. Weit sieht man hinaus ins Land, im Osten ragt der moderne Tower der Nürnberger Versicherung hervor, in der Mitte die Kuppeln von Hauptbahnhof und Planetarium, die Kirchen der Altstadt, im Westen die Silhouette von Fürth.
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Food Truck Convention

Die Messe für das bewegte Genießen

Durch Zufall kam ich früh mit den Food Truckern zusammen. Klaus Peter Wünsch (Foto oben, (c) Markus Wolf), der Beweger, der aus einem kreativen Einzelunternehmen (RibWich) ein bundesweites Forum mit unternehmerischen Absichten gemacht hat, ist ein lebendes Beispiel, wie man vom analogen Business (Auto, Imbiss) zum digitalen kommt.

http://www.foodtrucks-deutschland.de/

Für mich gab es auch ein Geschäft: Neben einigen Artikeln durfte ich die Pressestelle der NürnbergMesse bei der SFC (Street Food Convention) 2015 und 2016 unterstützen. Ein cooler Auftrag der hoffentlich (die Messe machte 2017 Pause) 2018 fortgesetzt wird!

Es folgt ein Artikel für die Zeitung der IHK Nürnberg, wim

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Knoblauchsland

Susanne Bauer mit dicken Saubohnen. Die Bauers bauen fast alles selbst an, was sie auf den Ständen auf den Märkten der Region verkaufen. Fotos: Budig

Die erfolgreichen Exoten aus dem Knoblauchsland

„Einwanderer“ aus aller Welt werden zu neuen Verkaufsschlagern im Angebot der Gemüsebauern

Kartoffeln, Rüben, Salat, Kohl und die namensgebenden Zwiebel- und Knoblauchknollen, das sind Sorten, die wir im Knoblauchsland erwarten. Doch die Gemüsebauern im Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen lassen sich längst mehr einfallen und sich von Bauern in aller Welt inspirieren. Der bekannteste Siegeszug eines Exoten hier ist der Rucola. Anton Offenberger, Berater beim Gemüseerzeugerring Nürnberg-Buch erzählt die Geschichte schmunzelnd: „Als Rauke ist der Salat eine uralte fränkische Pflanze. Sie geriet in Vergessenheit, weil man den Geschmack als unschön, bitter empfand. Dann entdeckten die Franken den Rucola auf Reisen und fanden ihn plötzlich herb, spannend. Heute wird er in großen Mengen im Knoblauchsland produziert“. Doch der Import von Erfolgsgemüsen und Obst ist nicht immer so einfach: „Wassermelonen“, erklärt der Experte, „wachsen hier, aber es ist kompliziert: Oft sind sie erst im Spätsommer reif und das Wetter dann zu kühl. Wenn es nicht heiß ist, sinkt die Nachfrage gegen Null“.

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